Hydraulik und Pneumatik auf einen Blick.
Mittels eines Rohr- und Leitungssystems wird dann die erstellte Druckluft zum Anwendungsort geliefert. Hier trifft sie, bevor sie in die Bauteile wie Wegeventile und Antriebe
gelangt, in eine Aufbereitungseinheit (früher auch Wartungseinheit genannt), wo sie gereinigt wird.
Das Leitungssystem wird meist als Stich- oder Ringleitung verlegt, um die Versorgung auch bei Reparatur- oder Wartungsarbeiten sicherzustellen. Die Leitungen werden üblicherweise mit einem geringen Gefälle (etwa 1 - 2%) verlegt,
so dass ein Ablassen von Kondenswasser möglich ist. Am niedrigsten Punkt der Ringleitung befindet sich ein Ablassventil. Man greift die Druckluft von der Oberseite der Ringleitung ab, damit das Kondenswasser nicht in die Bauteile
laufen kann. Dank heutiger Technik ist dieses Gefälle nicht mehr so relevant, da heutige Anlagen die Luft so "trocknen", daß kaum noch Kondenswasser entsteht.
Der Leitungsquerschnitt sollte so gewählt werden, dass ein Druckverlust von maximal 0,2 bar nicht überschritten wird.
Auf dem letzten Meter werden oft auch spezielle, blaue Pneumatikschläuche mit Pneumatikkupplungen verwendet.

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